Anzeige gegen Eon wegen Betrug, § 263 StGB?

Wer Lust hat, kann gegen die EON-Leute Anzeige wegen vollendetem oder versuchtem Betrug erstatten. Warum? Bei allen PV-Null-Kilowatt-Fällen (PV-Volleinspeiser ohne Bezugsstrom am Zweirichtungszähler), zieht der Versorger EoN unter Vorgabe falscher Behauptungen („Standby-Strom am Wechselrichter“, verdrehte Rechtslage, bla bla) den PV-Einspeisern das Geld aus der Tasche, oder Eon versucht es zumindest nachhaltig.

Es ist auch der Tatbestand des „besonders schweren Falles“ gegeben, welcher mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis 10 Jahren bestraft wird. Grund:
a) EON vollführt den Betrug/Betrugsversuch „gewerbsmäßig“, d.h. regelmäßig, § 263 Abs. 3 Nr. 1 StGB.
b) EON begeht den „fortgesetzten“ Betrug/Betrugsversuch gegenüber  einer „großen Zahl von Menschen“ und macht sie ihres Vermögens verlustig, § 263 Abs. 3 Nr. 2 StGB.

Die unrechtmäßig berechneten Zählergebühren könnten in einem Gerichtsverfahren „abgeschöpft“ werden, § 263 Abs. 7 StGB, ähnlich wie bei Delikten der Rauschgiftkriminalität.

Strafgesetzbuch (StGB)

§ 263 Betrug(Anmerkungen durch aerger-mit-eon-und-avacon.de)

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren (–Anm.: also keine Geldstrafe im besonders schweren Fall!–). Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. gewerbsmäßig (–Anm.: also regelmäßig–) oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen (–Anm.: die Zahl der betroffenen 0 kWh-Volleinspeiser ist recht groß–) in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3. [….]

[…]

(7) Die §§ 43a und 73d (–Anm.: Abschöpfung des betrügerisch erzielten Vermögens–) sind anzuwenden, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat. § 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig (–Anm.: Regelmäßigkeit=Gewerbsmäßigkeit ist hinreichend; Bandentätigkeit ist nicht notwendig–) handelt.

Ob die Staatsanwaltschaft dieser Argumentation folgt, mag dahingestellt sein. Insbesondere müsste man — im Falle des schweren Betrugs — auch die große Zahl der Betroffenen nachweisen können. Die Behauptung allein, dass viele andere betroffen sind, reicht nicht aus.

5 Kommentare

  1. martina.gideon

    hallo.ich bin nur privat person und habe eon als stromanbieter undw erde seit jahren von denen so abgezockt das ich gar nicht mehr durchblicke bei dem ganzen papierkram.ganz offen ersichtlich war es im letzten jahr,wo eon mir mein guthaben nur teilweise ausgezahlt hat und desto mehr faxe ich sendete,desto höher wurden auf einmal angebliche schulden die ich hätte.auf grund dessen suche ich dringend ein anwalt um sämtliche letzten jahre zu klären.ich weiss aber nicht wer in lübeck oder bad schwartau dafür kompetent wäre.mfg m.g.

  2. Ohlsen

    Am 8.7 2016 war ein Mitarbeiter von e.on da und wollte mir denn Strom abgestellt, ob wohl ich bezahlt habe. Der Mitarbeiter schaute auf sein telefon und sagtes ist alles ok. Hatte aber mein klingel fotografiert. Und jetzt soll ich 135 EU bezahlen. Er hat zu mir gesagt ich soll da gegen for gehen .ich soll für was bezahlen was nicht passiert ist.und ich habe mich mit dem Mitarbeiter unterhalten und er sagte das e.on das oft macht,und ich sollte es nicht bezahlen.

  3. Ohlsen

    Das ist nicht alles am 07.07 2016 war ein Mitarbeiter von e.on bei mir. Und wollte mir denn Strom abgestellt ob wohl ich bezahlt habe das Geld war NACHWEISLICH am 05.07.2016 auf das Konto von E.on .Der Mitarbeiter war am 07.07.2016 bei mir. Um 17 uhr 20 habe ich mich mit dem Mitarbeiter unterhalten und er sagte das es öfter mal vorkommt das e.on das macht um die Gebühren zu kassieren. Obwohl er nichts gemacht hat soll ich 111.31 eure bezahlen .

  4. Danny

    Betrug ist bei gehört bei E.on zur Firmenphilosophie. Von unrechnetmaßig berechneten kWh mit Drohung durch Anwalt zur gerichtlichen Vollstreckung bis hin zu falschen Angaben von eingezahlten Beträgen. Bei E.on ist alles möglich. Tip: Ohne Anwalt gibt´s das Geld auch nicht zurück.

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